Zu meinem diesjährigen Geburtstag habe ich für mich und meine Gäste ein kleines Törtchen gebacken. Quasi eine Geburtstagstorte von mir, für mich. :-) Da schon vorher angekündigt wurde, welcher Kuchen von wem mitgebracht wird, habe ich nach einem Rezept gesucht, das sich von den anderen Kuchensorten unterscheidet. So fiel meine Wahl auf einen saftigen Schokokuchen, den ich mit Schokoladen-Fondant ummantelt habe. Meine bisherigen Rezepte waren alle ziemlich trocken, weshalb ich schnell nach einem neuen Rezept suchen musste. Der Blog von Tortentante zeigte mir die Lösung: Den feuchten Schokoladenkuchen, der unglaublich saftig schmeckte. Damit ihr den Kuchen auch gleich ausprobieren könnt, ist hier das Rezept für euch:


 

Einkaufsliste für den Schokokuchen:

  • 250 g Butter
  • 200 g Vollmilchschokolade
  • 2 TL Instant-Espresso
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 g brauner Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 250 g Mehl
  • 50 g (Back-)kakao
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 100 g Quark
  • 5 Eier Größe M

Ich persönlich habe 2 EL Schoko Kaba genommen, da ich keinen Instant-Espresso daheim hatte.

 

Zubereitung:

Das Rezept ist für eine Kuchenform mit einem Durchmesser von 24 cm ausgelegt: Als erstes den Backofen auf 160° Ober- und Unterhitze vorheizen und die Backform einfetten. Die Schokolade grob hacken und gemeinsam mit der Butter, dem Instant-Espresso, Vanillezucker, braunen Zucker und dem Wasser in einen Topf geben. Den Topf auf mittlerer Hitze erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist.

Achtung: Die Schokoladenmasse nicht kochen lassen! Mit der Masse erst fortfahren, wenn sie etwas abgekühlt ist (lauwarm).

Derweil in einer Rührschüssel das Mehl, den Kakao und das Backpulver in einer Schüssel vermischen. Anschließend die lauwarme Schokoladenmasse zu dem Mehlgemisch geben und schnell mit einem Rührgerät verrühren. Zum Schluss noch den Quark und die Eier nacheinander dazu geben, aber nicht zu lange rühren! Den Kuchenteig in die Backform füllen. Die Backzeit beträgt circa 60 Minuten.

Tipp: Einfach die Stäbchenprobe anwenden – Dazu nehmt ihr einfach ein Schaschlikstäbchen und pickst das in die Mitte eures Kuchen. Bleibt der Teig daran kleben, braucht euer Kuchen noch einige Minuten. Ist das Stäbchen trocken, ist euer Kuchen fertig und darf aus dem Backofen geholt werden.

Da ich nur ein kleines Törtchen backen wollte, habe ich eine Kuchenform mit 16 cm Durchmesser verwendet. Den restlichen Kuchenteig habe ich einfach für Muffins verwendet.


Gefüllt wurde das Törtchen mit einer Schokoganache. Die muss jedoch einen Tag vorher gemacht werden, damit sie am Tag des Törtchens die benötigte Konstistenz erreicht.

 

Einkaufsliste für die Schokoganache:

  • 200 g Zartbitterschokolade
  • 200 g Sahne

 

Zubereitung:

Die Schokolade in kleine Stückchen hacken und in eine Schüssel geben. In einem Topf die Sahne erwärmen – nicht kochen! Die wame Sahne in die Schüssel mit der Schokolade geben und circa eine Minute ruhen lassen. Die Schokoladenmischung leicht verrühren, bis die Sahne sich gut mit der Schokolade vermischt hat. Nun über Nacht in den Kühlschrank stellen.


Die Füllung

Den Kuchen habe ich einmal durchgeschnitten, so dass ich zwei Kuchenhälften hatte. Ein Drittel der Ganache habe ich aufgeschlagen, da die Konsistenz sonst zu hart zum Füllen ist. Auf den Tortenboden einfach die ausfgeschlagene Ganache drauf streichen. Ich habe noch Mandarinen darauf verteilt, damit auch ein bisschen Vitaminein dem Törtchen sind :-) Nun den Tortendeckel drauflegen und mit der übrigen Ganache den Kuchen umstreichen. Es ist dabei sehr wichtig, das alle Unebenheiten verdeckt sind. Sollten der Kuchen ziemlich Ungleichmäßig sein, tragt zunächst eine Schicht Ganache auf die Torte, streicht diese mithilfe eines großen Messers glatt und stellt die Torte für 5 bis 10 Minuten in den Kühlschrank. Anschließend wiederholt ihr den Vorgang noch einmal – normalerweise gibt es von den unerwünschten Stellen keine Spur mehr.


Dekoration

Bei der Deko sind keine Grenzen gesetzt: Ihr könnt die Schokotorte entweder schlicht mit der Ganache-Umrandung servieren oder noch mit Fondant ummanteln. So habe ich mich bei meinem Törtchen ausgetobt:

Torte zum 24. Geburtstag

Die Blume habe ich mithilfe von Rosenaustechern hergestellt. Mein Alter wurde aus den Fondantresten zurecht gerollt. Essbare Steine bekommt ihr übrigens jetzt sogar fast überall zu kaufen – ich war ganz überrascht, dass ich so was cooles mal nicht nur im Backshop kaufen konnte. Das Glitzerband am Tortenrand habe ich vor Weihnachten im Aldi entdeckt. Da es nur der Deko diente, war es auch nicht essbar. Von der PLanung bis zur Herstellung habe ich insgesamt 2 Tage für das Törtchen gebraucht.

Beim nächsten Mal gibt es eine Schritt für Schritt Anleitung, damit ihr zu den Beschreibungen auch Bilder als Hilfe habt. Ich bin schon ganz gespannt auf eure Kreationen und eure Geburtstagstörtchen:

 

Happy birthday to you  Geburtstag Notenzeichen

 

 

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